Greenkeeping

Täglicher Turnierstandard ist unsere Zielsetzung.

Zusammen mit dem Course Superintendent Peter Robinson und Assistant Course Superintendent Nico Schäfer pflegt unser Greenkeeperteam den 18 Loch-Meisterschafts – und den 6 Loch–Kurzplatz.
Bei dem 18 Loch-Meisterschaftsplatz müssen 15.103 m² Grüns, 126.844 m² Fairway, 6.412 m² Abschläge, 13.600m² Bunkerflächen, 76.200 m² Roughflächen und 45.795 m² Übungsflächen gepflegt werden.

Ein Mechaniker sorgt für, dass sich zirka 40 Maschinen und Pflegegeräte in einem optimalen Funktionszustand befinden. Viele Reparatur- und Wartungsarbeiten sowie das Schleifen der Messer und Spindeln der Mähmaschinen erfolgen in der eigenen Werkstatt, die dementsprechend komplett ausgestattet ist, unter anderem mit einer Hebebühne.

Für die Funktionsfähigkeit der computergesteuerten Beregnungsanlage sorgt unser Assistant Course Superintendent Nico Schäfer, ein speziell geschulter Beregnungsanlagen-Techniker.

Peter Robinson

Peter Robinson

Course Superintendent

Insgesamt 721 Regner und 430 Decoder sorgen dafür, dass mit der 35 Kilometer langen Rohr- und Steuerleitung die Flächen optimal bewässert werden.

Im Verlauf des gesamten Jahres werden die unterschiedlichsten Arbeiten auf der Anlage nach einem Jahresarbeitsplan bzw. bei Bedarf auf den Golfbahnen durchgeführt, wie zum Beispiel Nachsähen, Vertikutieren, Aerifizieren, Tiefenlockerung, Besandung, Topdressen, Walzen, Spiken, Schlitzen. Diese Maßnahmen unterscheiden sich in der Häufigkeit der Anwendungen und der Zielsetzungen.

Vertikutieren: Um die Bildung von Filzauflagen zu verhindern, wird das organische Material mit rotierenden Messern vertikal durchgeschnitten und anschließend entfernt.

Aerifizieren: Um den Boden zu belüften, werden mit Hohlspoons die Rasentragschichten gelockert und Erdkerne ausgestochen.

Besanden: Nach dem Aerifizieren erfolgt das Besanden, um die ausgestochenen Löcher wieder zu verfüllen.

Tiefenlockern: Um die Filzbildung nachhaltig zu bekämpfen und um den Austausch der Mikro-Organismen im Boden zu fördern, wird zwei bis drei Mal im Jahr (Herbst und Frühjahr) eine Tiefenlockerung etwa 20 bis 30 Zentimeter tief auf den Grüns durchgeführt.

Spiken und Topdressen: Um häufiger Belüftungen auf den Grüns durchführen zu können, ohne dass das Putten stark beeinträchtigt wird, erfolgt das Spiken und Topdressen. Hierfür erfolgen die Maßnahmen mit dünnen Spoons, die etwa drei bis acht Zentimeter tief in den Boden der Grüns eindringen und anschließend leicht gesandet werden.

Schlitzeinsähung: Um die Qualität der Gräser auf den Grüns zu verbessern, wird jährlich zweimal eine Schlitzeinsähung in etwa drei Zentimeter Tiefe durchgeführt. Hiermit soll der Anteil der krankheitsanfälligen Grassorten (z. B. poa annua) reduziert werden.

Mit all diesen Regenerationsmaßnahmen soll die Verringerung des Rasenfilzes, die Verbesserung des Luft-/Wasserverhältnisses im Boden erreicht und die Ausbreitung von Pilzerkrankungen minimiert werden. Die angestrebten Ziele sind Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Nährstoffmangel sowie Förderung des Wurzeltiefgangs.

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